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Was ist die Snorelift-Methode?

Die Snorelift-Methode ist eine innovative, minimal invasive, hocheffektive Behandlungsform für das Schnarchen und das milde Schlafapnoesyndrom.

Wann bemerke ich den ersten Behandlungserfolg?

Innerhalb der ersten Tage zeigt sich häufig der erste Behandlungserfolg. Dieser ist in der Regel eine erhebliche Minderung des Schnarchgeräusches, eine Umwandlung des Schnarchcharakters, das endgültige Resultat stellt sich nach etwa 6 Wochen ein.

Was bedeutet minimal invasiv?

Nach den HNO Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften können nur Eingriffe als minimal invasiv bezeichnet werden, wenn sie folgende Anforderungen erfüllen. Das trifft nur für die Radiofrequenztherapie und Weichgaumenimplantate wie beim Snore Lift zu.

  • Eingriffe in Lokalanästhesie
  • geringe perioperative Morbidität
  • ambulante Durchführung möglich
  • geringe Komplikationsrate
  • geringe postoperative Morbidität

Minimal invasive Behandlungen werden von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften für die Behandlung des Schnarchens und des milden obstruktiven SAS empfohlen. Dabei werden Weichgaumenimplantate bevorzugt empfohlen (Empfehlungsgrad A).

Welche Vorraussetzungen müssen gegeben sein, damit bei mir ein Snorelift durchgeführt werden kann?

Grundvorraussetzung ist die Durchführung einer somnographischen Untersuchung. Erst bei klarer Abgrenzung zu einem erheblichen Schlafapnoesyndrom kann der Snorelift Arzt nach einer Untersuchung die Indikation stellen.

Wie lange bin ich nach dem Eingriff gehandicapt?

Erfahrungen zeigen, dass innerhalb der ersten 1-3 Tage nach dem Eingriff die Einnahme von Schmerzmedikamenten, analog einem Zahnarztbesuch, nötig sein kann. Es ist mit einer Arbeitsunfähigkeit von 3-4 Tagen zu rechnen.

Ist eine Nachuntersuchung notwendig?

Eine Nachuntersuchung nach 7 Tagen ist notwendig, eine Abschlussuntersuchung nach 6 Wochen empfohlen.

Welcher Arzt in meiner Nähe kann den Snorelift-Eingriff durchführen?

Nur speziell in diesem Verfahren durch den Entwickler der Methode, Dr. Bülent Ugurlu, Hamburg, ausgebildete und zertifizierte Ärzte sind in allen Einzelheiten mit der Technik vertraut.

Bezahlt die Krankenkasse die Behandlungskosten?

Der Snorelift-Eingriff gehört wie alle anderen Verfahren zur Behandlung des primären Schnarchens nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Sie bekommen für die Behandlung eine Rechnung von Ihrem behandelnden Arzt oder Bevollmächtigten. Diese Rechnung können Sie bei Ihrer Krankenkasse (gesetzlich oder privat) zur Kostenübernahme einreichen. Eine Kostenübernahme ist nicht zwingend vorgeschrieben. Sie müssen davon ausgehen, dass Sie die Leistung selber tragen müssen.

Welche Alternativen gibt es?

Alternativen zu den minimal invasiven Verfahren bieten die invasiv operativen Verfahren. In der Regel sind sie mit der Entfernung von Gewebe aus dem Weichgaumen oder Schnitten in den Weichgaumen verbunden. Das weitere operative Spektrum reicht von künstlichem Aufbrechen des Kiefers und Neustellung des Unterkiefers, über Entfernung der Mandeln, bis zu einer operativen Annaht der Zunge an das Zungenbein. Die operativen Verfahren, insbesondere bei der Entfernung von Gewebe, sind in der Regel mit einer höheren Komplikationsrate behaftet.

Bei den konservativen Verfahren stehen medizinische Hilfsmittel im Vordergrund, die durch tägliche Umstellung des Kiefers das Schnarchen mindern sollen.