Häufig gestellte Fragen im Überblick
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Wir haben die Antworten.
Was ist Schnarchen?
Schnarchen entsteht durch die Vibration des weichen Gaumens während des Schlafs. Dieses typische Geräusch betrifft viele Menschen und kann sowohl den eigenen Schlaf als auch den des Partners erheblich stören.
Was ist das Snorelift-Verfahren?
Das Snorelift bietet eine moderne, minimalinvasive Methode zur wirksamen Behandlung von Schnarchen und leichtem Schlafapnoesyndrom. Durch gezielte Verfahren kann das störende Schnarchgeräusch reduziert und die Schlafqualität deutlich verbessert werden.
Was bedeutet minimalinvasiv?
Laut den HNO-Leitlinien der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) dürfen Eingriffe nur dann als minimalinvasiv bezeichnet werden, wenn sie bestimmte festgelegte Kriterien erfüllen. Diese Anforderungen werden aktuell nur von Radiofrequenztherapien und Weichgaumenimplantaten, wie sie beim Snorelift-Verfahren eingesetzt werden, erfüllt.
- Eingriffe in Lokalanästhesie
- geringe perioperative Morbidität
- ambulante Durchführung möglich
- geringe Komplikationsrate
- geringe postoperative Morbidität
Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) empfiehlt minimalinvasive Behandlungen gezielt zur Therapie von Schnarchen und leichtem obstruktivem Schlafapnoesyndrom (SAS). Besonders bevorzugt werden dabei Weichgaumenimplantate, die mit dem Empfehlungsgrad A als besonders wirksam und evidenzbasiert gelten.
Wann bemerke ich den ersten Behandlungserfolg?
Bereits in den ersten Tagen nach der Behandlung zeigt sich häufig der erste Erfolg: Das Schnarchgeräusch wird deutlich reduziert oder verändert sich in seinem Charakter. Das endgültige Behandlungsergebnis stellt sich in der Regel nach etwa sechs Wochen ein, was zu einer spürbar verbesserten Schlafqualität führt.
Welche Alternative gibt es?
Neben minimalinvasiven Verfahren wie dem Snorelift gibt es auch invasive operative Behandlungsmöglichkeiten gegen Schnarchen. Diese chirurgischen Methoden beinhalten häufig die Entfernung von Gewebe im Weichgaumen oder Schnitte im Gaumenbereich. Das operative Spektrum reicht von der Kieferumstellung, über die Entfernung der Mandeln, bis hin zu einer chirurgischen Fixierung der Zunge am Zungenbein. Solche Eingriffe sind in der Regel mit einer höheren Komplikationsrate verbunden.
Neben operativen Eingriffen existieren auch konservative Behandlungsmöglichkeiten, bei denen medizinische Hilfsmittel zum Einsatz kommen. Diese zielen darauf ab, durch tägliche Kieferanpassungen das Schnarchen zu reduzieren.
Eine Übersicht der gängigen Behandlungsformen finden Sie auf der Website der AWMF HNO-Leitlinien zur Therapie des obstruktiven Schlafapnoesyndroms (OSAS).
Wie lange dauert die OP?
Die Snorelift-Behandlung ist ein minimalinvasiver Eingriff, der in der Regel etwa 25 bis 30 Minuten dauert.
Hilft Snorelift auch bei Schlafapnoe?
Ja. Bei einem leichten bis mittelschweren Schlafapnoesyndrom kann mit dem Snorelift-Eingriff ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden werden. Neben der Straffung des Gaumens, werden durch das Lifting zusätzlich auch die oberen Atemwege dauerhaft geöffnet und damit den Folgen der Schlafapnoe vorgebeugt. Falls Sie sich unsicher sind, ob Snorelift konkret bei Ihrer Ausprägung Schlafapnoe zum Einsatz kommen kann, sprechen Sie uns einfach an und wir klären das mit Ihnen zusammen.
Wird bei dem Snorelift Verfahren geschnitten?
Es erfolgt ausschließlich ein winziger Eingriff unter Betäubung, bei dem ein kleiner, spezieller Faden in den Rachenraum eingesetzt wird. Sie spüren davon gar nichts. Dieser Faden sorgt für die Straffung und wird anschließend durch körpereigenes Gewebe ersetzt, sodass er schon nach kurzer Zeit komplett verschwindet. Beim Snorelift muss also kein funktionelles Gewebe chirurgisch oder per Laser entfernt werden, wie das bei den meisten anderen Methoden manchmal der Fall ist.
Wann wird von einer Snorelift-Behandlung abgeraten?
Bei einem Körpergewicht ab 140 kg muss im Einzelfall entschieden werden ob ein Eingriff sinnvoll ist. Bei Patienten mit einem Herzkateter (Stent) muss der Eingriff vom behandelnden Kardiologen freigegeben werden.
Findet der Eingriff in Vollnarkose statt?
Die Behandlung erfolgt unter Vollnarkose, sodass Sie während des Eingriffs keinerlei Schmerzen verspüren. Ein Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich, da das minimalinvasive Verfahren ambulant durchgeführt wird.
Wie lange falle ich nach dem Eingriff aus?
Erfahrungen zeigen, dass die meisten Patienten bereits nach zwei Tagen wieder ihrem gewohnten Alltag nachgehen können. Körperliche Arbeit sowie Sport sollten zwei Wochen lang reduziert werden.
Wie kann ich mir den Eingriff finanzieren?
Neben der Einmalzahlung ist auch eine flexible Finanzierung möglich. Sprechen Sie uns einfach an und wir besprechen das gerne mit Ihnen.
Werden die Kosten für den Eingriff von den Krankenkassen übernommen?
Das Snorelift-Verfahren und andere Therapien gegen primäres Schnarchen gehören nicht zum regulären Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen. Sie können die Rechnung bei Ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenkasse zur möglichen Kostenübernahme einreichen. Eine vollständige Übernahme ist jedoch nicht garantiert, sodass in den meisten Fällen die Behandlung selbst bezahlt werden muss. Private Krankenkassen übernehmen manchmal anteilig die Kosten, abhängig von den individuellen Versicherungsbedingungen.
Ist eine Nachuntersuchung notwendig?
Ungefähr sieben Tage nach dem Eingriff findet ein Kontrolltermin statt, um den Heilungsverlauf zu überprüfen und den Behandlungserfolg zu beurteilen. Diese Nachsorge stellt sicher, dass mögliche Nebenwirkungen frühzeitig erkannt und behandelt werden können.
Ist die Operation im Falle von Komplikationen umkehrbar?
Im seltenen Fall von Komplikationen ermöglicht das Snorelift-Verfahren eine einfache Entfernung der implantierten Materialien innerhalb der ersten drei Monate nach der Behandlung. Dies gewährleistet zusätzliche Sicherheit und Flexibilität für Patientinnen und Patienten.